Motorrad Ausstattung

Published on August 17th, 2011 | by Sascha

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Enduroreifen Heidenau K60 Scout – 6.000km Testfahrt auf BMW R100GS

Den neuen Heidenau K60 SCOUT kannte ich noch nicht und testete den Neuling auf meiner Nordkap Motorrad Tour 2011. Zum Endurowandern gehört einfach ein guter Reifen für Piste und Straße. Der Heidenau K60 SCOUT gefällt mir ganz gut, hat mir aber hier und da auch Probleme bereitet.

Grobprofil für Schotter und Weichgummi für Straßenkurven

Wenn ich es genau überlege, dann war genau das mein Argument um den Heidenau K60 Scout auszuprobieren (Schotterprofil und Kurvenweichgummi). Den Nicht-K60 hatte ich mit fast 15.000km bereits auf meiner BMW F800GS getestet, leider mit diversen Plattfüssen.

Jetzt wurde also der weichere Scout auf die Räder meines BMW R100GS PD Boxers montiert. Die Nordkap Tour 2011 versprach viel Spaß auf Schotter und im Wald mit großen Etappen über Teerstraßen zurück nach Oslo. Genau die richtige Mischung für den Scout, eigentlich.

Der Unterschied zum Nicht-Scout ist das weiche Gummi, welches die Kurven- und Nasshaftung des Reifens verbessern soll. Tatsächlich konnte ich mit dem Scout bis auf die Fußrasten herunter, ohne, dass die Karre wegschmierte. Mit dem K60 kam ich da vorher ins Wegrutschen, also einem unschönen abdriften in der Kurve (echt unlustig).

 

Photos vom Heidenau K60 Scout Test

Bilder vom neuen und abgerittenen Heidenau K60 Scout!

Was mir am Heidenau K60 Scout gefällt (PLUS)

Der neue Scout gefällt mir gut im Gelände und auf Schotter, denn der grobe Stollen gibt durchaus einen sehr guten Grip auf losem Untergrund. Da, wo andere mehr straßenorientierte Reifen den Dreh am Gasgriff nur noch mit durchdrehenden Rädern quittiert, dort sorgte der Heidenau K60 Scout für den benötigen Vortrieb.

Auf der Straße klebt der Scout dann erstaunlich gut in den Kurven. Wie oben schon beschrieben, bin ich absolut kein Fan des harten Heidenau K60 (ohne Scout). Der härtere Bruder des Scouts hat mir schon mehrfach Schweiß auf die Stirn getrieben und den Herzschlag für einige Schrecksekunden aussetzen lassen. Das harte Gummi lässt sich einfach nicht auf Anschlag fahren und endet in einer Rutschpartie. Je kälter und nasser, desto rutschiger wird es (meine Erfahrungen).

Der Scout klebt da für einen groben Endurostollen schon erheblich bessern auf dem Asphalt, ähnlich dem TKC80.

Was mir am Heidenau K60 Scout missfällt (MINUS)

Vom Heidenau K60 auf meiner BMW F800GS war ich 15.000km Laufleistung gewohnt. Das Gummi dann nach 10 Tagen und „nur“ 5.00 0km am Ende zu sehen, brach mir fast das Herz. Damit hatte ich nicht gerechnet. Der Vorderreifen singt genau so laut wie beim härteren Heidenau K60 (ohne Scout), die Laufleistung hält da jedoch nicht mit.

Die letzten 1.000km bin ich dann trotzdem noch auf dem abgerittenem Hinterreifen nach Hause gefahren und viel Gummi ging nicht mehr verloren (auch gut zu wissen, dass da noch NOT-Reserven drin sind). Sind Skandinaviens groben Nordstraßen wirklich so Reifen fressend?

Dann hatte ich noch einen kompletten Druckabfall gleich nach dem Losfahren (nach der Tour nach 5 Tagen Ruhe für den Reifen). In der ersten Kurve war der Vorderreifen komplett platt (plötzlich) und in konnte die 250kg der BMW gerade noch so abfangen, ohne mich hinzulegen. Darüber hatte ich auch schon im GS-Forum gelesen und Heidenau versprach das zu untersuchen und sich drum zu kümmern.

Fakten zum Heidenau K60 Scout

Der Hersteller selbst sagt, dass der Heidenau K60 Scout ein neuer Allround Enduro Reifen sei, der in Sachen Nasshaftung und Kurvenstabilität eine weitere Verbesserung der Fahreigenschaften mit sich bringt (wohl gegenüber den nicht Scout). Er bietet -wie auch sein Vorgänge-r genügend Traktion im Gelände einen hohen Negativanteil im Profil.

Durch den Mix von modifizierten Profilelementen, einer optimierten Konstruktion der Reifenkarkasse und einer verbesserten Laufflächenmischung soll der Scout besonders im Kurvenverhalten eine sehr hohe Fahrstabilität und eine wesentlich höhere Sicherheit bei Nässe aufweisen.

Dimensionen

Folgende Größen sind verfügbar:

  • 130/80-17 M/C 65T TL M+S Heidenau K60 Scout
  • 140/80-17 M/C 69T TL M+S Heidenau K60 Scout
  • 140/80-18 M/C 70S TT M+S Heidenau K60 Scout
  • 150/70B18 M/C 70T TL M+S Heidenau K60 Scout
  • 110/80 B19 M/C 59T TL M+S Heidenau K60 Scout
  • 90/90-21 M/C 54T TL M+S Heidenau K60 Scout

Profiltypen

Drei verschiedenen Profiltypen mit verschiedenen Blockanordnungen sind für den Heidenau K60 Scout verfügbar (siehe nachstehenden Bildvergleich der Reifenwerke Heidenau). Des Weiteren sind zwei verschiedene Gummisorten für Europa und für den Süden verfügbar, damit das Gummi für die zu erwartenden Temperaturen abgestimmt ist.

(c) des Übersichtsbildes by Reifenwerke Heidenau

Mehr Infos

Wer mehr über den Reifen wissen möchte folge dem Link (wiederkommen nicht vergessen)

Mein Fazit zum Heidenau Motorradreifen

Dem K60 und auch den K60 Scout werde ich wohl noch ein paar Chancen geben. Viele andere Enduro Adventure Fahrer schwören auf das Gummi von Heidenau und hatten auch noch nicht die Plattfüsse und Druckverluste, wie ich sie erleben durfte. Das Hartgummi scheint etwas anfälliger für Risse zu sein und so einige der Luftdruckprobleme zu verursachen (ist aber nur eine Vermutung).

Das Profil und Gummi des Heidenau K60 Scout greift zumindest im Gelände und auf der Straße. Das ist genau das, was wir brauchen. Wer nicht mit super langen Lauflängen (10.000km und mehr) rechnet, bekommt für sein Geld einen guten Kompromissreifen.

WAS sind EURE Erfahrungen mit den Heidenau K60 Scout???

So ganz habe ich auch noch nicht das Problem mit meinen 4 defekten Schläuchen am K60 Non-Scout nach „Langstreckenfahrten“ (über 500km am Tag) lösen können. Wenn da einer eine Idee hätte (Heidenau K60 SCOUT) …


About the Author

Hi, ich bin der Blogger auf unterwegens.de und berichte hier über Erlebtes und Gelebtes von meinen Touren. Besonders gerne bin ich mit meinen beiden Enduro Motorrädern (BMW F800GS & R100GS) in Skandinavien unterwegs. Als begeisterter Outdoorer lebe ich nun seit einigen Jahren hier oben in Norwegen, wo Endurowandern und das Draußen-sein einfach irre Spaß machen! Hinterlasst bitte super viele Kommentare und Grüße, ich freue mich auf den Dialog und Kontakt mit euch, Dankeschön :-)



59 Responses to Enduroreifen Heidenau K60 Scout – 6.000km Testfahrt auf BMW R100GS

  1. Torsten says:

    Bei meinem letzten Reifenwechsel im Frühjahr wollte ich auf die F800 GS einen K60 Scout aufziehen, der war da jedoch noch nicht verfügbar. Mein Händler um die Ecke riet mir jedoch davon ab, überhaupt an so eine Firma zu denken. Er meinte, es habe schon seinen Grund, warum ein Motorradhersteller (BMW) einige Reifenpaarungen ausderücklich empfielt und andere gar nicht erst erwähnt.

    Wird wohl Zeit, dass ich die Dinger selbst mal probiere. Bleibt die so grobstollig bereifte Fuhre eigentlich auch beim gemütlichen Kurvenräubern auf Augenhöhen mit klassischen Reiseenduroreifen oder muss ich auf Grund des Profils mit Abstrichen rechnen?

    • Sascha says:

      Moin Torsten
      in einer ideellen Welt würde ich der Hersteller-Reifenpaarung gerne Glauben schenken, aber da sind doch sicherlich auch monetäre Interessen dabei, was glaubst du?

      So einige Reifen gingen auf meinen Bikes aber gar nicht! Beim K60 (ohne Scout) war zumindest eins klar: Für die lauteren Reifen mit schlechter Kurvenhaftung bekommst du zumindest guten Grip im Gelände und viel Kilometer auf dem Asphalt.

      Beim K60 Scout bleibt das mit dem Geländegrip, aber die Laufleistung geht auf über die Hälfte herunter (so bei mir zumindest). Dazu bekommst du dann die wesentlich bessere Kurvenhaftung gegenüber dem K60 mit hartem Gummi.

      Wenn wir dann aber bei einem Geländereifen mit guter Kurvenhaftung angekommen sind, greife ich immer noch lieber zum TKC80, der mich auf Schotter, im Gelände und in der Asphaltkurve noch nie im Stich gelassen hat (ok, dafür auch nur 3.000 – 4.000 km).

      Probier doch mal, aber nur (Empfehlung), wenn du auch wirklich den Stollen abseits der Straße nutzen möchtest.
      Frage beantwortet?
      LG Sascha

  2. Eggi says:

    Hallo Sascha! :-)

    Ich habe auf meiner XT 660 Z ebenfalls den Scout drauf (hinten mit 140) und bin immerhin 3000 km in Dänemark und Schweden gefahren. Der Schotteranteil liegt bei etlichen Hundert Kilometern.

    Nun hat er mittlerweile 4000 km runter und hat immer noch ca. 9 mm hinten drauf.

    Luftdruckverlust ist sehr begrenzt.

    Ich werde nach wie vor den Heidenau K 60 Scout fahren. :-)

    LG

    Eggi

  3. Sven says:

    Moin,

    soeben frisch aus Slowenien / Kroatien mit dem K60 Scout heim gekehrt. Gefahren wurde eine BMW F650 GS Dakar. In der 140ger Dimension hinten und knapp 5000 km ist das Profil bis zum Mittelsteg abgefahren. Aufgrund der Kürze des Urlaubes war der Anteil am Schotter leider nur max. 10 bis 15%. Im Stich gelassen hat mich der Reifen nie, weder bei nassem Wetter noch in Kurven oder auf Schotter, das einzige was ich hatte war, das die Maschine ab und an ab einer Geschwindigkeit von ca. 120 kmh, leicht ins Schlingern geriet (kannte ich vom K60 so nicht). Plattfüsse, Druckabfall oder dergleichen hatte ich nicht zu beklagen.

    Gruss Sven

  4. Giesy says:

    Servus,

    habe eine XT 66 R und die K 60 Scout für meinen Urlaub aufgezogen. Hinten hab ich mich für den 140er entschieden. Es ging durch Ungarn, Rumänien, Serbien und Kroatien, der Offroad-Anteil lag bei ca. 20 Prozent. Was soll ich sagen: Der Reifen ist wirklich genial, egal of On- oder Offroad. Druckverluste und ähnliches kamen nie vor, Haftung und Fahrverhalten waren top. Hatte vorher Bridgestone und Metzeler (Tourance), beide haben gegen den Heidenau keine Chance. Bin bis jetzt 8000 KM gefahren und hinten sind noch ca. 2 mm Profil drauf. Werde mit Sicherheit bei diesem Reifen bleiben.

    Grüße aus Bayern
    Giesy

    • Sascha says:

      Servus Giesy!

      Das klingt nach einer tollen Tour bei dir. Ich denke mal, dass der K60 in Breite und Motorradgewicht seine Lebenszeit berechnet. Mehr als 1/4 der Strecke fahren nur wenige von uns auf Schotter/Offroad. Die 8.000km sind doch eine ordentliche Leistung für das „Weichgummi“.

      Allzeit gute Fahrt wünsche ich :-)

      LG Sascha

  5. Wolf says:

    Hallo,

    hab voller Spannung auf den K60 Scout für die 1150 GS gewartet. Bei der Anfahrt zum Wintertreffen augustusburg hat mich der Hinterreifen auf Grund des Mittelsteges arg im frischen Schnee kratzen lassen. Das konnte der TKC 80 viel lockerer. Die anderen Dimensionen mögen viel besser sein. Der Steg versaut das sonst gute Verhalten. Der Vorderreifen ist sehr gut. Der Steg sollte unbedingt unterbrochen werden (eventuell bis zur Hälfte der Profiltiefe). Dann werde ich den Reifen sehr gerne wieder kaufen und dem TKC 80 vorziehen. Die Gummimischung scheint bedingt Wintertauglich zu sein, was man ja sonst bei Motorradreifen nicht oder nur andeutungsweise bekommen kann.
    Wolf

    • Sascha says:

      Hi Wolf!

      Das mit dem Mittelsteg hatte ich schon befürchtet. So schön sanft der auch abrollen mag, im Schlamm, auf Gras und auf Glätte muss da Grip verloren gehen.
      Hoffe, du hattest trotzdem eine tolle Zeit beim Wintertreffen. ICH WILL AUCH MAL HIN!

      LG Sascha

  6. Der HP says:

    Ich hab zum ersten mal einen Heidenau auf meine R80GS (Bj. 91) montiert (90/90 und 130/80), den K60 Scout. Ich muss sagen ich bin begeistert! nach 8000 km ist er jetzt fällig, aber das nach einer tollen Pyrenäen Tour; offroad Anteil war <10%.
    Besonders der Grip auf Asphalt egal ob trocken oder nass begeistert mich. Geht ab Km 0, kein Einfahren nötig. In den Pyrenäen konnte ich da gut mit den 1150 und 1200 GS mithalten die teils Enduro teils Straßenreifen drauf hatten. Auf Schotter läuft er souverän.

    Einziger nervender Wehmutstropfen ist das laute singende Geräusch, anfangs dachte ich es ist was am Antrieb defekt aber es ist der Reifen, besonders zwischen 90 und 110 km/h.

    Ich bestelle mir jetzt den zweiten Satz.

    • Sascha says:

      Hi HP
      da deckt sich unser Eindruck doch :-) Grip ist super – Reichweite noch OK – Sound nervig.

      Danke für das Feedback !

    • DerHP says:

      … es waren übrigens 9000 km was der Hinterreifen gehalten hat. Der vordere wäre noch ein Wenig gegangen, hab sie aber beide zusammen gewechselt.
      Jemand hatte den Tipp gegeben, sie härter aufzupumpen (+0,2), muss aber sagen dass sie sich für mich auf meiner GS mit 2,2 und 2,5 doch am Besten anfühlen.

  7. Klaus_sx says:

    Hallo, Gruesse aus dem sonnigen Sueden Afrikas :-)
    Kommentar zum Reifen:

    Ich hatte den K60 Scout auf meiner R100 GS v+h montiert
    — die ersten 1500 km mit Schlauch -> Fahrverhalten on road, sehr unruhig (ich glaube aber das lag an der „unsauberen Montage beim freundlichen); off road, guter grip auf den Schotterpisten um Johannesburg, auch ohne reduzierten Reifendruck
    — die naechsten 1700 km dann ohne Schlauch v+h, super Fahrverhalten und guter Grip sowohl on als off road, auch in den schnellen Kurven. Dann allerdings, ohne Ansage ploetzlicher Druckverlust auf dem Highway bei ca. 140 auf der Geraden (den Luftdruck hatte ich ca. 200km davor kontrolliert v: 2bar, h2.4 bar (wegen Gepaeck); Konnte die alte Dame gerade noch abfangen ohne dass Sie schaden genommen hat. Bei mir ging es nicht so glimpflich ab.
    – dann wieder v + h heavy duty Schlauch eingezogen und bei der ersten Test-Ausfahrt hatte ich einen ploetzlichen Druckverlust (ca. 2 Wochen standzeit) nach nur 4 km auf einem geraden Landstrassenabschnitt bei gemuetlichem Bummeltempo:-) erste Diagnose -> Ventil abriss

    Die Umgebungstemperatur in beiden Faellen lag bei ca. 25 Grad Celsius

    Die Reifen sind beim SA – Lieferanten zur Begutachtung, mal gespannt was dabei herauskommt.

    Fazit fuer mich: Metzeler Karoo mit Mousse, und dann ist hoffentlich Ruhe.

    Gruesse

    Klaus

    • Sascha says:

      Hi Klaus !

      Spannende Story. Das würde meine These bestärken, dass die Heidenau K60er nicht so gerne warm laufen. Auf Kurztouren hatte ich nie Probleme, nur auf langer Strecke.
      Halte uns doch bitte mit auf dem Laufenden, DANKE :-)

      LG Sascha

  8. dieter nett says:

    hab jetzt den heidenau k60 scout auf meiner XT1200Z SUPER TENERE 6000km gefahren,bin begeister,schotter,asphalt,kurven,nässe usw!!! bin begeistert,und sieht auch noch cool aus!! immer wieder SCOUT

  9. Ralfonso says:

    ich fahre mittlerweile den k60 scout (hinten als 140er) 13.000 km (!) und habe noch ca. 3,5 mm restprofil. zu 95 % ist straße dabei und ich gebe immer ordendlich gas auf meiner xt 660 r. warum der so lange hält kann ich nicht wirklich verstehen und deshalb werde ich ihn nochmals testen :-).

    selbst auf der straße ist mit dem gummi abwinkeln bis zum anschlag möglich und auch bei nasser oder schneebedeckter straße bekomme ich damit keine angst. rutscher lassen sich mit ihm kontrolliert ausgleichen. nur im gelände kommt man damit nicht wirklich durch, für schotterpässe reicht die haftung aber allemal.

    bin am überlegen, ob ich mir den 150 er mal hole, aber in den papieren ist lediglich der 130er eingetragen. so jetzt mal den reifenhändler anrufen….

  10. Axel says:

    Haben den Scout 12.000 km und meine Freundin ca 16 Tkm in Südamerika gefahren.
    Meiner war hinten zum Schluss komplett abgefahren. Bei. des 130er 17 Zoll auf Suzuki DR650. Ca 20% SChotter, nie über 100km/h
    Wir haben in punkto Langlebigkeit alle beneidet die den 150er mit dem Laufstreifen fahren können, da der angeblich erheblich länger hält.
    Im Vergleich hatten wir den Mitas E07 drauf. Der hat als 120er mit Laufstreifen ab der Hälfte der Profiltiefe über 20:000km im Reisebetrieb mit ca 40% Schotter und vielen Geraden gehalten. Im Schotter war der Mitas wesentlich besser, besonders am Vorderrad, auf der Straße hat sich der Scout evtl ein klein wenig schöner gefahren, Allerdings hat er sich schön rund abgefahren.
    Der ausführliche Vergleichstets nachzulesen in unserem Blog
    http://www.durch-die-welt.de/index.php/reifentest-mitas-e07-vs-heidenau-k60/

  11. Harold says:

    Hallo zusammen,
    meine Freundin und ich sind inzwischen 25000 km (von Deutschland bis nach Nepal und anschließend in Südostasien) auf (vorne K 60 100/90 19 und hinten K 60 Scout 130/80 17) auf unseren Suzuki XF 650 Freewinds unterwegs. Dabei hatten wir natürlich so ziemlich jeden Belag unter unseren Schlappen… Wir haben Heidenau heavy duty Schläuche drin. Interessanterweise sehen unsere Hinterreifen immer noch besser aus (1 bzw 2mm Restprofil) als hier auf den Fotos…
    Druckverluste gibts schon, allerdings nie auf unter 1 bar (möglicherweise ist die Anzeige von unserem Kompressor auch nicht mehr ganz fit). Ich hatte gar keinen Platten, meine Freundin hatte ein nicht zu flickendes Loch im vorderen Schlauch (sah mir irgendwie nach Produktionsfehler aus) und einen Nagel im Hinterreifen (bei ca 23000)
    Wir sind auf jeden Fall super zufrieden mit den Reifen und werden sie, sobald wir wieder zurück sind sofort wieder draufziehen…
    Wen es interessiert was wir so erleben durften : http://www.runningfreewind.blogspot.de
    Grüße von Pulau Perhentian Kecil (Malaysia), Harold

  12. Uwe says:

    Hallo in die Runde,
    ich habe den K60 Scout jetzt seit 03/12 auf meiner 1150 GS. Inzwischen sind 14.000 km runtergespult und 1000 werden noch gehen (zumindest auf Asphalt). Ich kann den superschnellen Verschleiß daher nicht nachvollziehen. Die positiven Eigenschaften wie super Traktion im Gelände und satte Haftung auf Asphalt schon.
    Würde mich jetzt auch nicht als Schleicher oder Früh-Bremser bezeichnen.
    Hat Heidenau da heimlich die Mischung aktualisiert? ;-)
    Gruß

    Uwe

    • Sascha says:

      Gute Frage Uwe.
      Ich werde dem K60 Scout wohl auch noch mal eine Chance geben. Vielleicht ab der zweiten Jahrehälfte 2013. Mal schauen, wie er sich auf der BMW F800GS macht.
      Danke für die Rückmeldung :-)

  13. Achim says:

    moin, Ich habe jetzt den zweiten Hinterreifen und den noch ersten vorne auf meiner 1150Gs. Den ersten hinten habe ich nach fast 15000km mit noch 3mm wegen der Urlaubsfahrt runter genommen.Den zweiten habe ich es auf der ABahn
    mit vollem Gepäck und Geschwindigkeiten von bis zu 170kmh richtig besorgt.
    Der ist jetzt ziemlich grade.
    Der vorne verliert seit Anfang an Luft,aber langsam.Jetzt mit über 20000km
    bilden sich Sägezähne,hatt aber immer noch reichlich Profil.
    Aktuell fahre ich den Karoo-(Zweiter Felgensatz)- aber für den Urlaub werde
    ich mir ein neuen Satz Heidis aufziehen. Best ever. Gruß Achim

    • Sascha Duus says:

      Danke für die Rückmeldung Achim. Wenn man den Scounty nicht gerade bei Dauer-Höchstgeschwindigkeiten und mit voll überladenem Bike fährt, scheint er 10.000km gut und gerne mitzumachen. Habe mir das deutsche Gummi auch wieder in der 150er Breite für meine 800er bestellt und werde diesen Sommer selbst erneut testen. Nur einen etwas kleineren Schlauch werde ich verbauen, damit mir die inneren Punktierungen von damals erspart bleiben.
      Gruß, Sascha

  14. Hansgeorg says:

    Servus aus den Alpen, Standort Oberstdorf im Allgäu. Habe nach über 60.000 Anakee- besohlten km. endlich von der Heidenaufreigabe für Grossenduros erfahren und den Peneu sofort aufgezogen nachdem ich vom Tkc 80 sehr entäuscht war. Und ich habe es nicht bereut!! Der K60 Scout ist auf der R 1100GS mit 135.000km die ideale Lösung für Asphaltpässe und Schotter gleichermasen. Úblicherweise sehr zügig unterwegs habe ich jetzt gut 10.000km auf dem Pneu und noch genau 2 mm Profiltiefe auf dem Hinterrad. Vorne gut 3mm, aber leicht ausgeschuppt und somit sehr Soundintensiv in den Kurven. Ich habe den nächsten Satz schon geordert!!!!
    Die Linke Hand zum Gruß, die Rechte hart am Gas – ride save

    HG

    • Sascha says:

      Klasse Rückmeldung Hansgeorg!
      Die neue Generation 60 Scout habe ich auch lieben gelernt.
      Mit dem kann man wirklich fast alles machen – und er hält.
      Nur bei Nässe im echten Gelände fehlt Grip (vorne und hinten).
      Aber für Spezialtouren gibt es auch Spezialreifen.
      Der Heidenau K60 Scout scheint der Allrounder zu sein.
      Ride save
      Sascha

  15. Frank Ulrich says:

    Moin Moin aus dem Norden.
    Ich habe mir den Heidenau K60Scout im Feb.2013 aufziehen lassen und bin damit in Schweden, Norwegen, dem Baltikum, den Pyrenäen und gerade jetzt im Harz gewesen. Die Fahreigenschaften haben mich auf jedem Untergrund voll überzeugt und die Laufleistung ist meiner Meinung nach beachtlich. Es mag an meiner Fahrweise liegen, aber ich bin mit diesem Reifen seit 7 Monaten unterwegs, habe 11.000 km abgefahren und heute (vorn sowie hinten) immer noch eine Profiltiefe von 5,2 mm. Von mir gibt es für diesen Reifen ein fettes „Gefällt mir“ und ich habe ein paar meiner Freunde auch schon von diesem Reifen überzeugt.

    Viele Grüße

    Frank

  16. Nic says:

    Hallo,
    Auf der r1200 läuft der scout hinten schon 10000km, hatt noch 4 mm, bin sehr zufrieden!

  17. Damick81 says:

    Hi,

    Ich habe jetzt zum zweiten mal den Heidenau K 60 Scout drauf. Der erste hielt 8-9000 km inkl. Touren mit Sozia und Gepäck und es war immernoch Profil drauf. Vor der Roadbooktour in den Vogesen wollte ich aber Sicherheitshalber doch noch ein wenig mehr Profil haben, da wir auch abseits der Strassen unterwegs waren. Ich bin von dem Reifen auf einer 1150 GSA echt fasziniert. Im Gelände wie ein Unimog der sich fast überall durchwühlt.Der Reifen hat gut Schläge, Steine und wer weiß was sonnst noch alles einfangen dürfen und er macht nicht schlapp. Unteranderem, habe ich auf der Heimfahrt noch mehr Vertrauen zu dem Reifen gewonnen. Auf Grader Strasse habe ich leider nen großen scharfkantigen Stein übersehen und mit voller Wucht mit dem Vorderreifen mitgenommen. Den Lenker hats ganz schön zerrissen. Gestürzt bin ich nicht und der Reifen hat keine Delle, Beule oder macht Anstallten Luft irgendwo zu verlieren.

    Grüße
    Michael

    und viel Spass wenn Ihr euch für Ihn entscheidet.

  18. Rüdiger says:

    Hallo Sascha,

    danke für den Test und die Infos.
    Ich habe noch eine Frage an dich als „Norweger“
    Diesen Sommer habe ich mir (in deiner Nähe, in Rasta) eine gebrauchte 1200GSA gekauft. Jetzt steht der Reifenwechsel an und nach Tips aus Deutschland und nach Allem was ich in diverse Foren gelesen hatte, habe ich mich fast schon für den K60 Scout entschieden.
    In der Vognkort stehen die Dimensionen 110/80 R 19 und 150/70 R 17
    Der Scout ist aber ein „B“ (Diagonal-Gürtel) anstatt „R“ (Radial) wie lt Fahrzeugpapieren vorgeschrieben.
    Es gibt ein Gutachten auf deutsch. Dies habe ich bei biltisynet vorgelegt und gefragt, ob ich den Reifen auf meiner Adventure fahren darf. Die scheinen aber nur verstanden zu haben, dass der Reifen eine geringere Höchstgeschwindigkeit verträgt. In diesem Fall wäre nichts einzuwenden.
    Mein Eindruck ist, dass biltisynet und Polizei hier sehr wenig Kenntnisse von Motorrädern haben und ich kaum Probleme zu erwarten habe, wenn ich mit nicht zulässigen Reifen fahre. Jedoch lebe ich noch nicht sehr lange hier. Meine R100GS/PD habe ich erst letztes Jahr hier zugelassen (und da bin ich mit den Metzeler Enduro 3 noch immer sehr zufrieden).
    Schöne Grüsse aus Bergen
    Rüdiger

    • Sascha Duus says:

      Moin Rüdiger aus Bergen :-)
      Also genau weiß ich das leider auch nicht. Da wir in Norwegen ohne TÜV leben, ist eigentlich nur an die eigenen Fahrsicherheit und an eine eventuellen Erlöschung des Versicherungsschutzes bei untauglicher Reifenwahl (oder Defekt) zu denken.
      Ich bin schon vorne mit Cross und hinten mit Straße gefahren, da stört sich keiner dran. Auch die Reifenbreite wähle ich gerne mal eine Nummer dünner, wenn es mehr in die tiefen Wälder geht.
      Einzig und allein den Mix von R und D (radial und diagonal) sollte man nicht montieren. Da bekommt man ein gefährliches Schlingern rein, dass so gar nicht gut ist!

      Wenn noch jemand mehr Info hat, dann immer her damit.
      Schau auch im OTC Forum vorbei und stelle da gerne solche Fachfragen.
      Oder komm im September zum GS Meeting nach Kongsvinger http://www.gsmeeting.com
      Da triffst du die norwegischen GS-Rocker ;-)

      Allzeit gute Fahrt und vielleicht trifft man sich ja irgendwo unterwegs.
      LG S

      • Rüdiger says:

        Hei Sascha,

        danke für die Info.
        Ich werde den Scout nächste Saison ausprobieren.
        GS Meeting in Kongsvinger habe ich notiert.

        Ich bin gelegentlich an der Ostküste, hoffe wir sehen uns :-).

        Dir auch gute Fahrt und schöne Grüsse
        Rüdiger

  19. Bernd says:

    Kurzes Feedback zu meinem Scout auf der 1150 GS. Bisherige, problemlose Laufzeit: ca. 700 km. Bin heute Nachmittag eine Runde ums Haus gefahren. Nach ca. 100 Km fing meine 1150er plötzlich an, hinten wegzuschwieren. Fazit: Ohne Nagel und ohne Ansage einfach schlagartig platt. Morgen gehts zum Reifen-Menschen und dann versuchen wir das Ganze nochmal mit Schlauch. Wenn dies dann nicht funktionieren sollte (siehe oben z.B. Ventilabriss), wäre das mit dem Heidenau.

  20. Fede says:

    Moin,

    ich fahre den K60 Scout in Südamerika und zwar so wie er auch gemacht wurde 50/50 gleich G/S :-). Ich fahre leider wie eine besenkte S. Trotzdem hält bei mir der Vorderreifen gute 20.000 km und Hinterreifen 10.000 km.

    Ich habe aber vor einem Jahr einen Deutschen getroffen. Der fährt schonend wie ne Schnecke mit 28.000 hinten war aber nix mehr für den deutschen TÜV

    Eigentlich sieht man, das alle Motorradreiseveranstalter und Motorrad Weltenbumler nur noch den K60 Scout fahren.

    Das Luftproblem kam bei mir mit einmal beim letzten K60 Scout Vorderreifen. Der hat plötzlich währen der Fahrt ein Bar verloren. Ich habe 2 x das Ventil gewechselt und dreimal unter Wasser gehalten aber kein Loch oder Undichtigkeit war zu finden. Ich bin den Reifen trotzdem 20.000 km gefahren. Mit Kompressor dabei und Luftdruckanzeige permanent an.

    Demnächst kommt meine HPN auch mit K60 Scout. Schauen wir mal http://www.paraguay-motos.org/BMW-HPN-Paraguay.html

    Grüße aus Südamerika

    Fede

  21. Vait Scholz says:

    Hallo, da lass ich nichts auf den scout von heidenau kommen, zumindest für hinten. bin von ulaanbaatar(mongolei) – magadan(russland ostsibirien) hin und wieder zurück gefahren 13.000 km, ohne probleme und dann war immer noch genung gummi für weitere 5.- 7.000 km auf dem reifen drauf. einen plattfus, aber durch einen nagel, dafür kann der reifen ja wenig. also für mich der optimale reifen für die lange strecke auf pisten.

  22. Reinhard Strich says:

    Hallo Profis,

    als Inhaber eines alten 1b Lappens für Leichtkrafträder (damals Zündapp SX80 auf Basis einer Aprilia Enduro) habe ich mir 2011 im zarten Alter 44 endlich einen richtigen Motorradführerschein geschenkt und fahre nun seit etwas über 2 Jahren (seit April 2012) eine BMW G 650 GS Sertao. Die Karre ist wahrlich eine gebührende Nachfolgerin zu meiner damaligen SX80 ;-) Die Sertao ist schön leich, agil und (mittlerweile dank Heidenau) auch gutmütig jeder Situation. Obwohl ich von Anfang an begeistert von der Maschine war, hatte ich mich über die ersten beiden Saisons schon gewundert, dass das Motorrad bei ca. 160 bis 170 km/h sehr häufig angefangen hat zu wedeln und dass ich das Bike irgendwie immer in die Kurve zwingen musste, wenn ich mal etwas schneller rein ging. nach ca. 8500 km war die BMW-Originalbereifung (irgendein Metzeler Strassenprofil) so weit runter, dass der TÜV neue Puschen verlangte. Das die originalen Metzeler ja ein ziemlich glattes Strassenprofil hatten, war ich mir unsicher, ob richtige Enduro-Reifen überhaupt Sinn machen. Denn ich dachte, dass grobstollen dann ja noch anstregender sein müssten (schlechteres Kurvenverhalten und eventuell noch mehr Wedel-Neigung bei höheren Geschwindigkeiten. Aber da ich mit den glatten Metzelers auf Feld und Waldwegen keine Chance hatte und doch gerne wie damals mit der SX80 auch abseits der Strasse Spass haben will, habe ich nach entsprechenden Alternativen gesucht. So bin ich unter anderem auch hier bei Euch auf die Empfehlungen für die Heidenau Reifen gestossen und habe es einfach mal ausprobiert. Nun sind es also die Heidenau K60 Scout (90/90-21 vorne und 130/80-17 hinten) geworden. Schon beim ersten Ausritt mit den neuen Heidenaus war ich total verblüfft. Plötzlich ist meine Sertao extrem leicht zu beherrschen. In die Kurven legt sie sich quasi schon freiwillig hinein, wenn ich nur andeute, dass ich da jetzt rum will. Und ich habe nicht das Gefühl, dass die Reifen die Haftung in der Schräglage verlieren könnten oder dass sie anderweitig kritisch werden könnten. Aber der Hammer ist, dass die neuen Reifen von Heidenau bei meiner Sertao zu keinem Zeitpunkt irgendwie zum Wedeln neigen, wie vorher die BMW Originalbereifung. Die Karre läuft jetzt immer vollkommen stabil bei jeder Geschwindigkeit und macht jetzt immer genau das, was man je nach Fahrsituation gerade erwartet. Und im leichen Gelände (Feld- und Waldwege auch mal im Schlamm) komme ich mit den neuen reifen jetzt auch sehr gut klar. Dank der neuen Reifen ist das Motorrad nun absolut perfekt für meine Ansprüche. Ich kann mir eigentlich keine anderen Reifen mehr vorstellen und werde Heidenau sicherlich treu bleiben. Aber … Ich bin nun nach ca. 1 Monat ca. 1000 km mit den K60 Scout gefahren. Davon waren ca. 40% Volllast auf der Autobahn, 55% Wechsellast auf Landstrassen und Schnellstrassen sowie 5% Feld- und Waldwege. Als ich gestern (nach ca. 100 km freier Autobahn / Dauertempo 150-170 km/h sowie ca. 150km Land- und Schnellstrasse 80-150km/h) zuhause das ordentlich warmgelaufene Profil angesehen habe, war ich etwas erschrocken. An den mittleren dicken Stollen haben sich im Profilgrund tiefe Risse gebildet und bei einem Stollen ist offensichtlich vom Riss ausgehen ein grosses Stückchen des Stollend rausgerissen bzw. fehlt. Das isehr irgendwie gefährlich aus. Einen Luftdruckverlust habe ich nicht, aber das die Sertao Stahlspeichenfelgen hat, habe ich ja sowieso Schläuche drin, die für die Dichtigkeit zuständig sind. Bin ich denn der Einzige, bei dem es an den mittleren Stollen Risse gibt und wo schon erste Stollenstückchen rausreissen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es am Fahrverhalten an sich liegt, oder? Denn wirklich schweres Gelände hat meine Sertao bisher zumindest noch nicht gesehen …

    Wie schon beschrieben ist das Fahrverhalten meiner Sertao mit den Heidenau K60 Scout Reifen in jeder Lebenslage einfach nur genial und ich kann mir keine anderen Reifen mehr für mein Motorrad vorstellen (erst recht nicht die grottenschlechten originalen BMW Reifen von Metzeler). Die Risse machn mich jetzt aber etwas stutzig und ich werde die Tage den Reifenhändler mal wieder besuchen, ob das ein Produktionsfehler (fehlerhafte Mischung?) sein könnte. Auf jeden Fall dürfte es doch nach nur 1000 km noch keine grossen Risse und sogar fehlende Stollenstücke geben, oder?

    Vielleicht hat ja auch noch einer von Euch (etwas erfahreneren Endurofahrern) den einen oder anderen Kommentar oder Tipp zu meinem Rissproblem. Denn irgendwie möchte ich Heidenau jetzt gerne auf jeden Fall treu bleiben, wenn sich das mit den seltsamen Rissen halbwegs plausibel aufklären und zukünftig abstellen lässt …

    Gruß
    Strichi

    • Sascha Duus says:

      Hallo Strichi
      Schön, wenn man einen neuen Reifen findet, der einem gefällt.
      Mit den Scout K60 bin ich ebenfalls schon viel unterwegs gewesen.
      Klebt bei Regen auf der Straße und hält im Schotter auf der Piste – auch bei höheren Geschwindigkeiten :-) Nur nach ca. 10.000 ist bei Kunststücken abseits der Straße aufzupassen. Ich lag schön Lang, als mit das abgefahrene Profil des Vorderrades die Spur versagte. Low-Sider und Aua!

      Der Allrounder Reifen ist zwar für die Höchstfahrt ausgelegt (nach meinem Wissen), aber auf Dauer und mit Zuladung würde ich mich nicht darauf verlassen. Bislang ist mir nur bei einem TKC80 mal ein Stollen herausgeflogen.

      Probiere auch gerne mal den Mitas E10. So wie ich deinen Eintrag hier lese, wird das Gummi und Profil dir sehr gut gefallen :-)

      Beste Biker-Grüße aus Norwegen
      Sascha

  23. Sokrates says:

    Hallo,
    ich fahre hier in Griechenland seit letztem Jahr den Scout auf meiner KTM 950 Adventure und kann nach 11000 km bis auf das nervige Surren bei Kurven nur positives melden. Der Reifen ist fuer die besch…… geteerte Strassen hier wie geschaffen. Da wo andere in der Gruppe diverse Rutschpartien hinlegen, rollt der Reifen suveraen drueber. Auch auf Schotter konnte er ueberzeugen. Wenn man es etwas uebetreibt kommt rechtzeitig die Rueckmeldung zum langsameren Fahren. Auf Grund der hohen Laufleistung (schaetze noch etwa 3000 km) des guten Preis – Leistungsverhaeltnisses und der o.g. Fahreindruecke werde ich mir sicherlich nach keinem anderen Reifen umschauen.Ich kann den Scout fuer Griechenland – Reisende nur empfehlen.

  24. Rüdiger says:

    Moin.
    Ich habe nach einem Reifen für meine GSA gesucht, der sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter- auch bei Regen- gut zu fahren ist. Nach ca 10000 km mit dem K60 Scout bin ich sehr zufrieden. Ich wohne in Norwegen an der Westküste. Hier sind die Strassen eher schlecht und Schlaglöcher und wechselnder Asphalt genause gewöhnlich wie starker Regen. Für diese Gegend sind die Fahreigenschaften ideal. Jedoch ist die Geschwindigkeitsbegrezung auch nur 80km/h, was in der Praxis bedeutet, dass man nicht oft über 100km/h fährt.
    Im Frühjahr hatte ich die Gelegenheit an einem Sicherheitskurs/Fahrertraining auf einer Rennstrecke (Rudskogen) teil zu nehmen. An der Haftung, auch bei Regen, gibt es nichts auszusetzen. Die ist echt gut. Jedoch bin ich mit dem Abrollkomfort und dem Geradeauslauf bei Geschwindigkeiten über 150km/h nicht überzeugt. Das kann aber auch damit zusammen hängen,dass ich diese Geschwindigkeiten kaum noch gewohnt bin.
    Auf meiner R100GS-PD fahre ich Metzeler Enduro 3, Sahara. Der grösste Unterschied ist der deutlich geringere Verschleiss des K60 Scout.

    Gute Fahrt
    Rüdiger

    Noch eine „PN“ an dich, Sascha.
    GS Meeting in Kongsvinger hatte ich nicht vergessen. Konnte leider nicht kommen. Vielleicht nächstes Jahr.. :-)

  25. Marvin says:

    Aloha,

    ich hab mir letztes Jahr auch noch Schuhe fuer meine R80GS geholt. Die K60 Scout h+v haben bis jetzt anstandslos gehalten.
    Temperaturen waren von +5 bis +40 (Marokko) und nach ca 12T km (>95% asphalt) ist noch gut das halbe Profil uebrig.

    Ich werde sie fuer die naechste Tour drauf lassen und dann mal reine Asphaltreifen probieren (so oft wie ich will bin ich dann doch nicht im Gelaende).

    Druckverlust habe ich noch keinen gemerkt. Bin mit den Scout echt super zufrieden und werd wohl auch bei denen bleiben wenn’s wieder von der Strasse runtergeht.

  26. Mario says:

    Heidenau K 60 Scout ! Ich bin begeistert von diesem Reifen. Fahre die Reifen auf meiner F800 Baujahr 2014.
    Habe das Motorrad im Juni 2014 neu und mit Michelin Bereifung gekauft. Das ging gar nicht, war damit im August 2014 in Polen bis rüber in die Masuren unterwegs, sobald es nass wurde auf der Straße oder der Belag von fest auf weich sich änderte oder Sandwege und Schotterpisten anstanden war ich nur noch am „rumeiern“ mit der Original Bereifung. Keine Ahnung was BMW sich dabei denkt und so einen Reifen auf neue Motorräder auf ziehen lässt?
    Dann habe ich mir im Februar 2015 die Heidenau K60 Scout geholt und mich langsam an die Fahreigenschaften dieser Reifen heran „getastet“. Ich habe mit diesen Reifen bis zum heutigen Tag 7000 km zurück gelegt, bin auf festen und unbefestigten Straßen und Wegen unterwegs gewesen und der Reifen hat das gehalten was ich mir davon versprochen habe! Im Mai habe ich aus „Jux und Dallerei“ an einem Kurventraining vom ADAC teil genommen und wurde von einigen Teilnehmern am Anfang leicht mitleidig angeschaut wegen der Reifen. Der Trainer vom ADAC dachte sich seinen Teil und sagte mir “ mit den Reifen zeigen wir es den anderen“. Meine Stiefel haben den Boden berührt in den Kurven und die anderen sind verstummt.
    Ich denke mal das der Reifen noch gut und gern 4000 km durch hält und werde Ende August die „Probe auf das Exempel“ machen und über Polen, Litauen, Lettland nach Estland fahren.(Zurück mit der Fähre )

    Positiv: Ein Reifen für Tourenfahrer die auch unbefestigte Wege mögen
    Ein Reifen der in einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis steht
    Ein Reifen auf dem man sich verlassen kann, auch bei Nässe, Schnee und Pflaster
    Ein Reifen der auch auf Rollsplitt in der Kurve seine Bodenhaftung behält
    Neutral: Das etwas laute Abrollgeräusch durch das Stollenprofil
    Der durchgehende Mittelsteg sorgt für gute Fahreigenschaften auf befestigten
    Straßen ist aber leicht hinderlich auf nassen, schlammigen Wegen oder auf nassen
    Untergrund, aber ich kann damit leben
    Negativ:Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h fängt das Vorderrad an zu „flackern“ und
    man muss dann durch Körpergewicht und Druck auf die Gabel reagieren.
    Fazit: Ein Reifen der passt, der Spass macht und ich werde ihn auf jeden Fall weiter fahren

  27. Lech21 says:

    Hallo an alle,
    danke für die schönen Kommentare.
    Mein alter Herr fährt den k60 Scout etwa 10Tkm auf der Transalp (incl. sozius) und ist bestens zufrieden.
    Ich selbst lege noch einen drauf und fahre den K60 SiO2 also den Winterreifen.
    Der klebt wie ein altes Kaugummi am Asphalt und hat nun die Alpen mit etwa 5Tkm und durchschnitlich über 30°C vollbepackt (+sozia)überlebt. Nun hat dieser, in etwa 4 Monaten, ca. 7,5Tkm runter. Der Vorderreifen hat inzwischen 18Tkm. hinter sich ………und bleibt noch drauf………
    Bevor ich den 3.SiO2 besorge, würde mich aber noch interressieren ob ihr längere Erfahrungen mit dem K60 und Schlauchbetrieb habt ?! Schließlich ist er ja als Schlauchlos ausgeschrieben…

  28. Manfred Robin says:

    Fahre auf meiner Triumph Tiger 800 XC den Heidenau K60 Scout nun schon 10.000 km
    Vorne Profil noch super, Hinten wird er auf alle Fälle im Frühjahr getauscht.
    Bin sehr zufrieden mit diesem Reifentyp (ca 30 % Schotterpistenanteil).
    Was mich stört ist der Geschwindigkeitsindex.
    Den Reifen kann ich leider im Sommer in Italien vergessen, denn eine Umtypisierung meines Motorrades auf 190 Km/h kommt nicht in Frage, und das Aufziehen eines typengerechten Reifens nur für Italien ist mir zu aufwendig.
    LsK aus der Steiermark/Österreich Mfrobi

  29. heinzii says:

    Moin Gemeinde,
    ich fahre den K60 scout schon seit einigen Jahren auf meiner Varadero XL 1000. Ab Mai 2011 habe ich ihn drauf. Zu der Zeit gab es noch keine Freigabe für Varadero XL 1000. Durch einen Kunstgriff habe ich eine Freigabe bekommen. Beim Start der Tour hatte der Neureifen 13 mm Profil. Nach der Tour mit 8.000 km waren es noch 8 mm Profil. Ich bin fahrerisch nicht gerade langsam unterwegs, d.h. es werden die am Straßenrand aufgerufenen Zahen reichlich ausgenutzt.

    Die Varadero XL 1000 ist eine Mimose und Diva was Reifen angeht, nicht jeder Reifen funktioniert mit ihr, auch wenn die entsprechenden „Buchstaben“ vorhanden sind. Erstaunlich gut klappt es mit dem K60 scout. Zwischenzeitlich habe ich bei meinem Fahrstil auf Bundesdeutschen Straßen und Wegen ca. 19.000 km aus dem Satz Reifen gepresst. Diesen Wert habe ich aus keinem anderen Reifen herausgefahren. Ich fahre ca. 15.000 bis 20.000 km pro Jahr. Beim letzten Satz (2015) kamen ca. 15.000 km zusammen, davon ca. 80% BAB und 20% andere Straßen und Wege. Die 80% BAB wurden meist mit Geschwindigkeiten von mehr als 150 Km/h gefahren. Bis 180 km/h läuft er ruhig. Zw. 110 bis 120 km/h „singt“ das Vorderrad darüber verstummt fast das Singen. Ab 180 km/h wird es langsam vom Fahren her ungemütlich, sprich unruhig. Die Vara darf mit dem K60 scout nur 190 km/h fahren (Aufkleber „190“) Die Vara könnte ein vmax. von 210 km/h erreichen (GPS gemessen), ist aber nicht zu empfehlen. Bei hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten heizt sich der Reifen doch erheblich auf (mehr als nur handwarm). Bei einer Profiltiefe von 4 mm am Hinterreifen wird es auf nasser Straße mit Gesachwindigkeiten von mehr aus 120 km/h rutschig. Das ist bedingt durch den Mittelsteg am Hinterreifen und dem dadurch auftretenden Aquaplaning. Es ist zu dem auch abhängig von der Beladung des Motorrades. Betumenstreifen auf der Fahrbahn sind für den Reifen zu vernachlässigen. Mittlerweile gibt es auch Betumenstreifen mit einem sehr hohen Kunsstoffanteil die auf den Straßen verbaut sind, hier ist das Popometer gefragt und dessen Tolleranzwert. Ansonsten sehr gutmütiges Verhalten und das auch bei Nässe. Wer in Städten unterwegs ist kennt das Problem mit den Straßenbahnschienen bei Nässe: vorsicht(!) Die mag kein Motorradreifen, auch der K60 scout nicht.

    Rissbildung oder gar Ausbrüche an oder von Blöcken waren nie festzustellen. Bei einem Satz bildete sich an der Vebindungsstelle der Lauffläche ein Spalt von ca. 1 mm Tiefe. Nach Rücksprache mit Heidenau sei dies problemlos und beeinträchtige nicht die Sicherheit des Reifens. Falls es mehr als 1,5 mm werden würde sollte ich Heidenau sofort kontaktieren. dieser eine Millimeter nahm mit der Laufleistung ab und war beim Reifenwechsel nichtmehr vorhanden.

    Mein Fazit für die Vradero XL 1000 und mich:
    – Reifen passt zum Motorrad
    – gutmütiges Fahrverhalten in allen Lebenlagen
    – Preis-Leitungs-Verhältnis stimmt

    @Manfred Robin

    Das ital. Verkehrsministerisum hat dieses Problem in der Zwischenzeit klargestellt.
    http://de.reifenwerk-heidenau.com/modules/news/91_Winterreifen-M+S-in-Italien.htm

  30. Sven Karsten says:

    Moin. Ich habe den Heidenau auf meine kleine Husqvarna 650 Terra mit ca. 5000 km aufziehen lassen und habe jetzt insgesamt aktuell 34400 km in ca. 16 Monaten zurück gelegt, darunter eine Westeuropa Tour mit ca. 11000 km in 27 Tagen im November 2014 und die Lgks habe ich auch noch mit dem selben Reifensatz befahren im Oktober 2015 und habe immer noch gut was an Profil drauf, reicht für die nächsten 10000 km bestimmt ! Probleme : Feuchter fester nicht gerader Wiesen Untergrund, rutscht weg wegen dem Mittelsteg am Hinterrad, Vorderrad keine Probleme, Rissbildung habe ich auch jetzt gesehen, Luftverlust habe ich auch zwischendurch festgestellt ….. was ich aber auf das Ventil zurückführen würde ….. da mal kein Luftverlust und dann wieder welcher festzustellen war in gleichen Zeiträumen mit den gleichen Bedingungen. ( meine Fahrweise ist 3.1 Liter F650gs oder Terra mit 14 Liter Tank 396 Km mit Heidenau ) Gruß Sven Karsten oder auf youtube Zweirad Berlinär

  31. draza mihajlovic says:

    habe auch seit letztem jahr den scout 130er ,ohne steg drauf bin begeistert , werde mir aber jetzt den scout 140er mit steg montieren , fahre nur eine domi 650er, 5000km und noch keine abnützung,bin knackige 67 jahre jung, und fahre gemütlich 100kmh auf landstrassen. gruss an alle aus serbien.

  32. Alberto Mercanti says:

    Hallo Sascha,

    ich fahre den K 60 Scout jetzt seit Mai 2014 auf meiner R 1200 GS, BJ. 2005, und habe nun die 20.000 KM erreicht. Profiltiefe ist immer noch im grünen Bereich, d. h. ich bin noch über dem gesetzlichen Limit. Der Wechsel auf das gleiche Fabrikat ist für Ende August angedacht.

    Ich bin mit dem Reifen absolut zufrieden, Trockenhaftung auch auf Asphalt sehr gut, mit der Tendenz zum leichten Rubbeln im (sehr flotten) Grenzbereich. Auf Schotter richtig gut, aber da gibt es bei uns hier in D ja nicht so viel, deshalb auch 20.000 KM Laufleistung!
    Im Nassen geht es auch noch recht gut, er erreicht sicherlich nicht die Werte der guten Straßenprofile, was ja aber klar sein sollte.

    Was die Reifen m. E. immer sehr schnell aufreibt, ist das sehr flotte Anfahren. Hier halte ich mich immer recht zurück, dafür hält mir der Reifen recht lang. (Im Vergleich: mein Metzeler Tourance, den ich vorher montiert hatte, hielt ca. 8.800 KM hinten). Wenn das Teil dann aber seine Geschwindigkeit erreicht hat, laß ich es schon auch laufen….!

    Ich kann diesen Reifen nur empfehlen, wenn man eine super-Laufleistung bei gleichzeitigem recht ordentlichen Fahrverhalten (und dann auch noch im Winter offiziell!) erhalten kann.
    Was evtl. einige Leute stören könnte, ist das recht laute Abrollgeräusch, sobald man in Kurven geht. Das „singt“ doch ordentlich! Aber ansonsten, echt guter Reifen!

    Grüße aus Franken
    Alberto

  33. Henry Gerwien says:

    Frage von Henry:
    Ich habe mir nach 3 x 1200GS nun das „Eisenschwein“ 1150 GSA zugelegt. Zzt. sind da Anakees II drauf, die halten noch so bis April ’17, schätze ich mal.

    Will im Sommer ’17 nach Norwegen, wahrscheinlich werden es 20%G, 80%S und denke auch den K60 Scout. Ich brauche 110/150. Mit den 150-er hinten habe ich dann aber den Mittelstreifen, der den Halt auf Schotter/Wiese/Schlamm/durch Furten etwas minimieren soll.
    Ich habe 2Tkm An- und Abreise + die km in Norwegen selbst.

    An Sascha & all others: Wie ist eure Meinung?

    Danke und allen schöne Weihnachten wünscht euch
    Henry
    aus Oberursel

DANKE für eure Kommentare und Meinungen :-)

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    Euer Sascha

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