Kocher & Brenner

Published on August 9th, 2011 | by Sascha

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Soto Muka Stove OD-1NP – Hightech Benzinkocher der nächsten Generation

Ein Benzinkocher der sich so kinderleicht wie ein Gaskocher bedienen lässt, ohne händisches Vorheizen und mit satten 4650W an Powerleistung? Mein neuer Muka Benzinbrenner von Soto kann das, jedoch mit einigen Einschränkungen und „Nebenkosten“!

Japanischer Edel-Benzin-Kocher zum Motorradreisen?

Was ist beim Motorradreisen ausreichend dabei? Richtig: Benzin! Was „nervt“ am klassischen Multibrenner am meißten? Genau, das Vorheizen. Als ich den Soto Muka Stove sah, war es für mich glasklar, dass ich das Edelteil haben und auf Herz und Nieren testen muss.

Ein Brennkörper aus Aluguss, Beine aus Edelstahl, Pumpenteile aus Aluminium und Messing – nur gute Materialien und saubere Verarbeitung. Der Brenner macht einen robusten Eindruck und steht sicher und stabil zum kochen bereit.

Gleich auf der ersten 6.000km Tour versagte mir das Teil jedoch zum Ende hin den Dienst. In der ausgiebigen und umfangreichen Bedienungsanleitung steht nämlich: Super Benzin kann aufgrund der darin enthaltenen Additive zu Verunreinigungen im Brenner führen.

Das steht auch in meinem lauten Einflammkocher NOVA+, der schluckt den Mist an Additiven jedoch sauber weg. Dazu kommt noch der „zarte Hinweis“ in der Anleitung, dass im Labortest nach ca. 20 Litern Reinbenzin die Generatoreinheit und damit die Flammenpower nachlässt (und somit auszutauschen ist). Das war mir VOR dem Kauf nicht klar (schreibt man auch nicht so laut auf die Verpackung, gell).

Photos vom Soto Muka Stove OD-1NP

Zusammenstecken, pumpen, zünden, umschalten, fertig!

Klein, leicht und massig Power.

Die tolle Funktionalität und leichte Benutzung muss zum Glück nicht mit viel Gewicht und großem Packmaß bezahlt werden (nur mit EUR, aber ein guter Brenner kostet nun mal). Bren­ner und Pumpe wie­gen jeweils ca. 160 Gramm, womit der Japaner leichter ist als die meisten anderen Benzinkocher auf dem Markt

Durch die klapp­ba­ren Beine und den sehr fle­xi­blen, wei­chen Schlauch ist das Pack­maß ein­fach genial klein.

Die technischen Daten sehen wie folgt aus:

  • Leistung: 4000kcal/h – 4650 W – 15800 BTU
  • Brennstoff: Reinbenzin, bleifreies Benzin
  • Brenn­dauer: 1h bei maxi­ma­ler Leis­tung, dabei Ver­brauch von 480 ml Benzin
  • Gewicht: 160g Bren­ner; 160g Pumpe
  • Abmaße im Gebrauch (Kochergehäuse): 13.5 x 13.5 x 8cm
  • Abmaße verpackt (Kochergehäuse): 8 x 6.5 x 8cm

Praxistest: Kochen auf dem Soto Muka Stove

Es schrieben immer alle „der ist nicht so fein regulierbar“. Was bedeutet denn das? Kann man nur grob am Powerrad drehen? Nein, die Einstellung lässt sich stufenlos regeln. In der Praxis machte sich das hauptsächlich an der Untergrenze der Flammenleistung für mich bemerkbar, denn die ist ganz schön hoch (also heiß).

Ja, der Soto Muka lässt sich wie ein Gasbrenner zünden und auch regeln, jedoch nur im oberen Segment der fast 5.000 Watt Brennerleistung. Beispiel? Also, egal was ich „nebenbei“ köcheln lassen wollte, es musste ständig umgerührt werden um nicht zu anzubrennen (trotz Teflon). Egal ob Nudelgerichte, Bratklöpse, Milchreis, Kartoffelpfanne oder was sonst noch leckeres gezaubert wurde. Einziges „Nicht-aufpassen-Gereicht“ war … na … wer weiß die Antwort schon … ? Genau, war das Wasser kochen im Kessel. Das ging jedoch super flott und machte dem einfachen Anzündvorgang gedankt sogar mächtig Spaß.

Warum überzeugt mich der Hightech Benzinkocher nur FAST?

Nun, die Anwendung und das Zünden des Japanischen Powerbrenners überzeugen mich komplett. Zwar muss man sich den Wolf pumpen (40-80x), wenn der volle Druck aufgebaut werden soll, aber der Muka von Soto ist dann mit einem Feuerzeug und einem kleinem Manöver am Rad schnell und einfach im Betrieb. Du musst nicht aufpassen, wieviel Benzin zum Vorwärmen gebraucht wird. Du musst ebenfalls nicht checken, ober der Vorwärmvorgang durch ist. Du musst auch nicht 2 x zünden, wenn zwischen Vorwärmen und Hahn aufdrehen die Flamme ausgeht. Du muss nicht … Versteht ihr?

Enttäuscht oder besser „von der vollen Begeisterung gebremst'“ bin ich wegen folgender Punkte:

1) Super aus dem Benzinhahn verstopft den Brenner

OK, ich bin da etwas zu „blond“ herangegangen, aber nun sind die Fakten klar. Nach wenigen Litern Super musste ich den Brenner schon mit dem Feuerzeug von der Seite anfeuern, damit die verstopfenden Additive weich wurden und den Sprit durchließen. Somit fällt diese Kraftstoffoption schon mal aus und es geht mit einer neuen Generatoreinheit ohne Super weiter. Reinbenzin oder Normalbenzin ist also angesagt. Beides wieder einmal nichts, was ich im Tank habe, sondern im Zusatzkanister kaufen und extra mit einpacken muss. Sub-Optimal in für das Endurowandern – für mich.

2) Kleinste Flamme zu heiß zum Köcheln

Wie oben schon angedeutet, lässt sich der Kocher nach meinem Gefühl nur zwischen zwei Stufen regeln. Entweder du kochst ganz heiß oder nur heiß. Etwas in der Pfanne oder dem Topf auch nur für eine Minute unbeaufsichtigt köcheln zu lassen ist nicht drin. Das Zeug brennt an, wenn ihr nicht gerade Wasser oder Kartoffeln kocht. Es lässt sich somit zwar alles schnell zubereiten, aber perfekt wäre eine kontrollietere Regelung weiter nach unten.
Der Workaround ist mir nur sehr Eingeschränkt mit weniger Druck in der Flache gelungen. Anstatt 40 x zu pumpen, einfach nur 5 x pumpen. So kommt weniger Luft raus und die Flamme pump auf kleinst möglichem Niveao, kurz vorm erlischen.

3) Austausch der Brenner- / Generatureinheit

So, hier bin ich nicht vollkommen sattelfest, denn ich nenne nur zwei Benzinbrenner mein Eigen bisher (langt vielleicht auch, oder?) Wieso muss ich die Brenneinheit auswechseln? Das Handbuch sagt: Weil das bei dieser Art der Technik nun mal so ist. Das Nicht-Vorzünden-Müssen (naja, du zündest schon vor, nur halt innerhalb des normalen Aufdrehens ohne vorher etwas ablassen zu müssen.)
Was der Austauch der Generatoreinheit nach 20-40 Litern kosten soll – keine Ahnung. Vielleicht auch ganz gut, wenn die Einheit weniger heiß wird, dann lässt es sich einfacher auf kleiner Flamme kochen (wahrscheinlich springt der ganze Brenner dann nur noch bei warmen Temperaturen und Höhen unter 800m an)(jetzt bin ich schlimm – sorry).

4) Über 200,- EUR für Kocher und neue Flasche?

Brenner für 200.- EUR und die Flasche mit extra breitem Hals noch einmal 25,- EUR oben drauf. Das ist eine Menge Holz für einen Kocher, was meint ihr? Die meisten Multi- bzw. Benzinbrenner liegen jedoch alle um die 150,- EUR, also soll man den Preis auch nicht zu sehr überbewerten. Einem gebrauchten Schwedenbrenner oder Amerikaner verzeiht man seine Fehler jedoch leichter als dem brandneuen Mr. Power aus dem Lande der Samurais.

Video zur Anwendung und Einsatz (in Englisch vom Hersteller)

Spannend, wie einfach das geht, oder?

Mehr Informationen

Fazit

Ich hoffe, mein Praxis-Feedback zum schicken und spannenden Japaner kommt nicht zu negativ herüber, denn das soll es gar nicht. Nach meiner anfänglichen Begeisterung kam immer mehr Ernüchterung ins Spiel. Hätte ich die Argumente und „Einschränkungen'“ vorher gewusst, dann …

Den Soto Muka werde ich dennoch gerne mit auf die eine oder andere Tour mitnehmen. Das schnelle zünden macht echt Spaß, geht kinderleicht und Wasser kochen war unterwegs noch nie so einfach. Der Brenner ist eindeutig leiser als mein NOVA+ und rußt so gut wir gar nicht – echte Pluspunkte für den Kleinen. Abschließend sei auch noch einmal gesagt, dass die einfache Bedienung über das Stellrad wirklich easy ist und Spaß macht. Einhandkochen mit Handschuhen ist damit kein Thema.

Jetzt bin ich aber auf euer Feedback gespannt. Was meint Ihr zum Muka von Soto? Taugen die Argumente? Übertreibe ich mit meiner Kritik? Habt ihr den Japaner schon im Einsatz gehabt?


About the Author

Hi, ich bin der Blogger auf unterwegens.de und berichte hier über Erlebtes und Gelebtes von meinen Touren. Besonders gerne bin ich mit meinen beiden Enduro Motorrädern (BMW F800GS & R100GS) in Skandinavien unterwegs. Als begeisterter Outdoorer lebe ich nun seit einigen Jahren hier oben in Norwegen, wo Endurowandern und das Draußen-sein einfach irre Spaß machen! Hinterlasst bitte super viele Kommentare und Grüße, ich freue mich auf den Dialog und Kontakt mit euch, Dankeschön :-)



12 Responses to Soto Muka Stove OD-1NP – Hightech Benzinkocher der nächsten Generation

  1. Torsten says:

    Ich denke, in dieser Preisklasse (200 Oken für einen Kocher ist schon recht hoch) kann man durchaus auch was erwarten. Wenn ich mich bei meinem Vorkriegs-Juwel-Benzinkocher über Regulierbarkeit und Haltbarkeit (da gibbets aber keine Probleme-aus einem Stück gegossen) aufregen sollte, ist das ja verständlich. Wer sich aber einen Benzinkocher in hoher Preisklasse aussucht, der kann meiner Meinung nach erwarten, dass es keinerlei Probleme gibt. Insbesondere deshalb, weil es andere -die klassischen- Hersteller ja vormachen, wie es besser geht.

    • Sascha says:

      Moin Torsten
      für die Kohle und den Haufen an Versprechungen sind die „Einschränkungen“ wirklich schade. Der Soto ist klein, zündet schnell, lässt Wasser so schnell wie kein anderer Kocher und die Bedienung ist kinderleicht – eindeutige Pluspunkte.

      Wenn Preis, Regulierbarkeit und der Austausch der Generatoreinheit nicht wäre, dann hätte ich meinen Lieblingskocher ganz klar nennen können :-)

      Als nächstes kommt mir ein steinalter Primus Kocher mit Flaschen-Brenner-Kombi in Haus – Die Dinger sollen zwar ebenfalls Macken ohne Ende haben, aber brennen, brennen, brennen, brennen, brennen, brennen …

  2. Andreas says:

    ich habe den Soto mit 1l Flasche jetzt 2 Jahre in Nutzung und echt froh ihn zu haben. Da ist nichts mit „abwarten und Tee trinken“, da muß man schon fleißig die Fingerchen bewegen, um in der Zwischenzeit alles zu schaffen. Wir ( 4 Pers. ) nutzen ihn hauptsächlich, um auf unseren Radtouren unseren Tee für unterwegs zu kochen – bis 30 °C Außentemp. pro Person 2l; darüber pro Person 4l Tee, und das nur für unterwegs. Es wird ein Faltwassertopf von Outwell mit 1,5 l Inhalt – es passen aber 1,7l rein – genutzt, Dauer pro Vorgang bei 1,7l ca. 8min. bei 3/4 Leistung. Dazu kommen dann noch die Anfangskochzeiten für einfache Speisen – Reis, Suppe – also bis das Wasser kocht, wenn er ohnehin schon an ist. Also da ziehts schon ganz schön was wech. Da ist die Spritflasche danach leergezudscht. Für schnell mal was heiß machen oder so wie ich größere Mengen Wasser kochen ist der Soto einfach perfekt! Einmal Bums drauf geben, und das Ding feuert los, leise, schnell – einfach schön. Andere Kocher brauchen da schon ne ganze Weile länger. Mittendrin nachpumpen muß ich auch nicht so viel, da ich am Anfang ordentlich Druck auf die Flasche gebe. Fürs Köcheln habe ich meinen Barthel Juwel mit – goldrichtig dafür. Der ist mit 2KW angegeben. Und wenn man ihn kurz vorm absterben hält, paßt es zum Köcheln – aber rühren nicht vergessen. Ich nutze das billige Superbenzin von Noname Tankstellen. Da ist auch so gut wie kein Additiv drin, wenn überhaupt. Was allerdings nicht so sonderlich was taugt ist die Aluunterlage des Kochers. Da hätte sich der Hersteller doch mehr Mühe geben können.

  3. Sikasuu says:

    MSR Whisperlite (der Düsenjäger):-)
    .
    Wenn dich das Vorheizen nervt, nimm mal etwas Esbit (Trockenspirtus) mit.
    .
    1/2 Riegel oben am Brenner unter/neben das Vergaser-Röhrchen gelegt, nach 30-60 Sek kannst du vorsichtig aufdrehen und das Teil startet, ohne schmutzig/russig zu werden durch.
    Vorheizen mit Benzin ist ne ziemliche sauerei:-)
    .
    So machts
    Sikasuu
    .
    Ps. Dessen MSR schon biblischen Alter >20Jahre hat!:-) und mit verschiedenen Düsen bis auf „Rohöl“ so ziemlich alles verbrannt hat, was brennt. Incl. Diesel, Kerosin, Petroleum und div. Pfanzenöle:-) 1-2 mal reinigen im Jahr (Drahtseil raus, abbrennen..) und ab und an mal mit der Nadel die Düse putzen reicht.
    .
    Pps. Regelung:
    a. Die „Absperr-Nadel“ an der Pumpe mal spitz drehen lassen (vergl. Düsennadel bei Modellmotoren.)

    b. Den Flaschendruck nach dem Ankochen niedrig halten. Da muss man zwischendurch mal nachpumpen, aber es brennt selbst im Trangia nicht an.

  4. Oliver Spieler says:

    Jup das Ding ist suboptimal!!! Ich bin als Geologe viel im Gelände unterwegs und habe mich sehr über die kurze Zeit bis zu meinem ersten Kaffe morgens gefreut… aber leider nur 2 Monate.
    Dann traten seitlich an der Generatoreinheit Gase aus, die sich fröhlich in einer Stichflamme breit machten… nun damit hatte sich mein schneller Kaffe und ich musste mich wie schon früher auf die Reste des Lagerfeuers verlassen.
    Kosten in Deutschland – exorbitant – und wer die Möglichkeit hat sollte mal in den USA checken! Da kostet das DIng viel weniger… Danke danke danke den wenigen Firmen, die den Deutschen Markt nun fest im Griff haben.
    „White gas“ – werde ich ie mit mir rumtragen – wo im Papua Neuguinea sollte ich das denn bekommen??? auch in anderen Ländern unmöglich – Aber hey ist der japanische outdoor Freak immer in der Zivilisation unterwegs und schläft an Hochhausfassaden?

    Der Soto – ein super Gerät und ich werde ihn vermissen – aber kein Gerät um sich voll darauf zu verlassen. Also ist meine Antwort – Nich einpacken wenn es länger als nen Wochenende dauert.

    • Sascha Duus says:

      Traurig aber wahr Olivier!

      Die haben jetzt angefangen das Ding auch hier oben in Norwegen zu verkloppen. Bin gespannt auf das Feedback! In Skandinavien muss Outdoor-Ware bei Wind, Wetter und Kälte bestehen. Das ist bei dem „Gutschi“-Brenner leider nicht der Fall. Meiner läuft trotz neuem Aggregat immer noch nicht – Insgesamt sind damit 350,- EUR weg. Verdamt viel Geld für ein kurzes Vergnügen.

      • Andreas says:

        woran liegt es konkret? meiner heizt noch / wieder – mußte nach ca.15 l Tankstellenbenzin den Generator ersetzen, der Pumpengummi ( denn Leder ist es nicht ) taugt nicht viel, reißt schnell am Kolbenstößel ab ( hab bereits meinen 3. dran ), aber jetzt faucht er wieder; beim Generator mußt Du aufpassen, daß er richtig ausgerichtet ist ( siehe beim Ersatzteil beiliegende Explosionszeichnung ), die Düse mußte ich bei ca. 10 – 12l Spritverbrauch mal reinigen, mittels Reinigungsnadel des Juwel sehr gut machbar

        • Sascha Duus says:

          Hi Andreas. Ich hatte mir einen neuen Generator besorgt und den gegen den alten austauscht. Jetzt leckt das Teil und brennt nicht mehr. Ich muss mir wohl mal die Detailzeichunung anschauen. Ein Versuch bekommt das Teil noch mal von mir :-)

          • Andreas says:

            Hi Sascha,
            kommt drauf an, an welcher Stelle das Teil leckt, wenn am beweglichen Schlauchanschluß, dann mal die Schraube und besonders die kleinen Dichtungen kontrollieren, wenn der gesamte Brenner tropft, dann ist die Generatordüse falsch ausgerichtet, diese darf nicht in Flucht des gesamten Generators ausgerichtet sein, sondern konstruktionsbedingt leicht zur Seite , so daß die Düse in den Vergaserraum gerade hineinsprüht. Erkennst Du, wenn Du den Kocher genau anschaust auch daran, daß die Abdeckung außen hinter der Düse genau auf den Alukörper paßt ohne seitlichen Spalt.

  5. xm says:

    schönes review. der preis ist schon hoch. das der kocher bei der erste tour versagte könnte ich ihm nicht verzeihen- so wie schwalbe unplattbar auf der ersten tour platt ( ernsthaft erlebt)

DANKE für eure Kommentare und Meinungen :-)

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