Winter Tipps

Published on Februar 1st, 2013 | by Sascha

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Stahlkante beim Winterski – Eigenschaft und Pflege

Wer sich im Winter in den nordischen Wintersportarten betätigt, der hat die Qual der Wahl. Zahlreiche Skitypen warten auf den ambitionierten Skifahrer und jeder muss seinen eigenen Lieblingsski finden. Vor allem stellt sich die Frage: Mit oder ohne Stahlkante?

Eine Stahlkante für mehr Skierlebnis

Grundsätzlich ist die Kante bei nordischen Skiern auch eher für Fahrer geeignet, die an ihrer Technik feilen wollen und ihre Zeiten verbessern wollen. Anfänger und Gelegenheitsfahrer können auch ohne Kante sehr gut fahren und sparen sich den zusätzlichen Aufwand. Wer jedoch Ski mit einer Stahlkante besitzt, wird diese Erfindung nicht mehr missen wollen.

Der Ski mit unterstützender Metallkante bietet zahlreiche Vorteile in Stabilität und Geschwindigkeit. Das trifft jedoch nur zu, wenn man die Kante ebenso wie den Ski regelmäßig professionell pflegt. Das kann zum Beispiel zu Beginn der Saison und am Ende der Saison, je nach Beanspruchung auch öfter, bei einem Skiservice erfolgen. Es gibt unter uns Outdoorern aber auch wahre Könner, die die Pflege ihrer Ski lieber selbst in die Hand nehmen. Wem das zu teuer oder zu aufwendig ist, zum Beispiel weil er nur gelegentlich Ski fährt, sollte auf die Stahlkante verzichten.

Materialmix und Biegeeigenschaften

Die Stahlkante wurde circa 1930 für den Skisport entdeckt. Zu dieser Zeit waren nahezu alle Ski aus Holz gefertigt. Holz ist biegsam und flexibel. Aus diesem Grund ist es auch so gut für den Wintersport geeignet. Denn leichte Wellen im Boden werden ausgeglichen. Die eingesetzte Kraft des Skifahrers wird optimal auf die gesamte Skioberfläche verteilt und führt zu einer schnellen Skifahrt.

Auch wenn heute noch alternative Materialien für Ski existieren wie zum Beispiel Carbon, so sind die Grundeigenschaften mehr oder weniger identisch. Die Stahlkante verändert diese Grundeigenschaften erheblich. Die Flexibilität wird auf ein bestimmtes Maß beschränkt. Eine Überreaktion des Skis auf Unebenheiten oder große Krafteinwirkung sind so nicht mehr möglich. Jedoch ist eine intensive Pflege und Wartung der Stahlkante von Nöten, da sie uns andernfalls bei unseren Skiabenteuern sogar ausbremsen kann.

Wie pflegt man die Stahlkante?

Die Stahlkante ist gegen Feuchtigkeit und auch gegen grobe Außeneinwirkungen zum Beispiel durch Steinchen relativ anfällig. Eine regelmäßige und intensive Pflege der Ski ist daher unablässig. Die Pflege selbst geschieht in drei Schritten. Der erste Schritt ist das Schärfen, der auch Schleifen genannt wird. Hier geht es erst einmal darum, die abgenutzte und unter Umständen beschädigte Schicht der Kante zu entfernen. Mit Schleifmaterialien unterschiedlicher Stärke wird der Stahl bearbeitet und so auch von Unreinheiten oder Rost befreit.

Anschließend folgt das Entgraten. Nach dem Schleifen können sich auf der Kante noch kleinste Grate befinden. Diese bekommt man durch den Einsatz von Schleifgummis weg. Anschließend sollte sich die Kante absolut glatt anfühlen. Für die Haltbarkeit des Metalls schließt sich an diesen Arbeitsschritt das Polieren an. Befolgt man diese Arbeitsschritte regelmäßig, die nicht ohne Aufwand sind, wird man stets einen stabilen und langlebigen Ski haben.

Fazit zur Stahlkante

Wer nach einfachen und günstigen Skilösungen (Artikel zur Skiauswahl) sucht, der lässt die Kante aus Stahl besser weg. Wer jedoch öfter auf den Brettern steht, sich mehr Kontrolle und eine bessere Linien wünscht, der greift zum Ski mit Stahlkante. Die Pflege und Anschaffung sind zwar mit höheren Investitionen verbunden, der Skispaß wird es jedoch wettmachen.

Hundebesitzer sollten es sich jedoch sehr gut überlegen, ob eine Stahlkante mit Hundebegleitung die richtige Wahl ist. Wenn der scharfe Stahl auf die zarten Hundepfoten trifft, sind Verletzungen keine Seltenheit. Andererseits sind wohl nur echte Outdoorer mit ihren winterfesten Vierbeinern unterwegs, und da kann man von gekonnten Umgang mit Ski und Stahlkante ausgehen. Was meint ihr?

Photos zur Stahlkante


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Hi, ich bin der Blogger auf unterwegens.de und berichte hier über Erlebtes und Gelebtes von meinen Touren. Besonders gerne bin ich mit meinen beiden Enduro Motorrädern (BMW F800GS & R100GS) in Skandinavien unterwegs. Als begeisterter Outdoorer lebe ich nun seit einigen Jahren hier oben in Norwegen, wo Endurowandern und das Draußen-sein einfach irre Spaß machen! Hinterlasst bitte super viele Kommentare und Grüße, ich freue mich auf den Dialog und Kontakt mit euch, Dankeschön :-)



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