sehen & erleben Der Polarkreis in Norwegen – 66,5° Nord überqueren

Published on März 24th, 2013 | by Sascha

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Der Polarkreis in Norwegen – 66,5° Nord überqueren

Die Querung des Polarkreises stellt für Reisende immer wieder ein abenteuerliches Highlight dar. Mit Mitternachtssonne und Nordlichtern hat die Natur dort oben einiges zu bieten.

Eine Linie ab der sich vieles verändert

Die Polarkreis ist eine imaginäre Linie, die auf 66,5 Grad nördlicher und 66,5 Grad südlicher Breite um die Erde verläuft. Der Polarkreis in Skandinavien ist der Breitengrad, hinter dem die Tageslänge im Sommer immer weiter ansteigt, so dass die Sonne nie hinter dem Horizont versinkt. Das Phänomen Mitternachtssonne kann die innere Uhr ganz schön durcheinander bringen :-)

In klimatischer Hinsicht trennt der Polarkreis die nördliche gemäßigte Zone vom Polargebiet. In Nord-Norwegen verläuft der Polarkreis („Polsirkelen“) nördlich von Moi Rana, in Schweden („Polcirkeln“) in der Nähe von Jokkmokk in Lappland, in Finnland („Napapiiri“) ein Stück wenig nördlich von Rovaniemi. Die unterschiedlichen Längen von Tag und Nacht in allen Breitengraden außer am Äquator sind durch die 23-Grad-Neigung der Erdoberfläche zur Umlaufbahn begründet (ein paar Fakten zum schlauer werden).

Die Mitternachtssonne und der Polartag

Zur Sommersonnenwende (22. Juni) erreicht der scheinbare Lauf der Sonne am Polarkreis seine größte nördliche Deklination (das heißt seinen größten Winkelabstand nördlich des Himmelsäquators), so dass die Sonne um Mitternacht noch am Himmel zu sehen ist. Bei klarem Himmel ist die Mitternachtssonne ein besonders beeindruckender Anblick. Auch wenn die Sonne unschöner Weise durch Nebel oder Wolken verdeckt wird, stellt ihre leuchtende rote Korona am Nachthimmel ein unvergessliches Spektakel dar. Genau am Polarkreis ist das Phänomen des Polartags nur eine Nacht im Jahr sichtbar, die Dauer steigt in Richtung Norden jedoch stetig an.

Am Nordpol sollte der Polartag in der Theorie genau ein halbes Jahr lang andauern, aber durch die Brechung der Sonnenstrahlen in der Erdatmosphäre dauert er etwas länger an. Darüber hinaus wirkt sich auch die Höhe, von der die Sonne beobachtet wird, auf die Länge der Zeit aus, in der die Mitternachtssonne gesehen werden kann, da sich die veröffentlichten berechneten Daten gewöhnlich auf Null-Niveau beziehen (Meereshöhe). Daher kann ein Beobachter die Mitternachtssonne noch auf einem Hügel in einiger Entfernung südlich des Polarkreises sehen.

Die Nordkalotte und die Nordlichter

Die Landesteile von Norwegen, Schweden und Finnland nördlich des Polarkreises – das „Land der Mitternachtssonne“ – sind in Skandinavien auch als Nordkalotte („Nordkalotten“, Finnisch: „Pohjoiskalotti“) bekannt.

Der Polarkreis markiert auch die ungefähre südliche Grenze der Nordlichter („Aurora Borealis“), die an klaren Winternächten beobachtet werden können. Dieses Phänomen tritt auf, wenn elektrisch geladene Teilchen von der Sonne ins Magnetfeld der Erde gelangen. Sie produzieren dann markante Lichteffekte in der dünnen ionisierten oberen Atmosphäre in Höhen zwischen 70 und 1000 km. Der Himmel wird dann von sich ständig bewegenden bläulichen Lichtbögen, leuchtenden Koronen und schimmernden Gammastrahlen beleuchtet und bietet dem fasziniertem Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis.

Überquerung des Polarkreises

Wenn man die weite, offene Berglandschaft des Saltfjellet-Svartisen-Nationalparks in der norwegischen Provinz Nordland besucht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, auch den Polarkreis zu überqueren. Die Gegend bietet eine Fülle von Wandermöglichkeiten. Auch das Angeln an den vielen Flüssen bereitet sehr viel Freude. Das „Arctic Circle Center“ bei 66 Grad, 32 Minuten nördlicher Breite ist immer einen Abstecher wert. Dieses Center befindet sich direkt neben der Autobahn E6 und bietet ein kleines Restaurant mit lokalen Spezialitäten, ein Kino, eine Ausstellungshalle mit Informationen über den Polarkreis und einen Souvenirshop. Wer eine Postkarte vom Polarkreis verschicken möchte, sollte dort beim Postamt vorbeischauen.

Das Gebiet südlich des Polarkreises ist voller spannender Abenteuer für die ganze Familie. Dort befindet sich beispielsweise mit dem Svartisen-Gletscher der zweitgrößte Gletscher Norwegens und die einzigen touristisch erschlossenen Höhlen in Norwegen Grønligrotta und Setergrotta. Die Langfjell-Farm bietet Reittouren durch atemberaubende Landschaften. Wer entlang der Küstenstraße FV17 fährt, kann die Überquerung des Polarkreises mit einer Bootsfahrt an der schönen Küste von Helgeland kombinieren.

Der „Polar Camp“-Campingplatz in der Nähe von Kilboghamn bietet montags, mittwochs und freitags Bootsfahrten an. So kann man das Melfjorden-Fjord mit dem beeindruckenden 300 Meter großen Wasserfall erleben und aus der Ferne die Insel Vikingen mit dem „Arctic Circle“-Globus bewundern.

Fazit

Als ich den Polarkreis 2011 auf meiner Nordkap Tour querte, verband ich (vorerst) noch nichts besonderes damit. Dann fuhr ich in die Nacht hinein. Nacht – das ist hier nicht mehr das selbe. Es wird weniger hell, aber nicht richtig dunkel.

In Schweden und Norwegen fuhr ich über die imaginäre Linie und machte natürlich Fotos an dieser speziellen Location. Die Nordkalotten haben es mir seit dem angetan. Der Weg ´gen Norden ist weit – aber er lohnt sich! Wart ihr schon mal dort oder plant eine Reise über den Polarkreis / ans Nordkap?

Photos zum Polarkreis


About the Author

Hi, ich bin der Blogger auf unterwegens.de und berichte hier über Erlebtes und Gelebtes von meinen Touren. Besonders gerne bin ich mit meinen beiden Enduro Motorrädern (BMW F800GS & R100GS) in Skandinavien unterwegs. Als begeisterter Outdoorer lebe ich nun seit einigen Jahren hier oben in Norwegen, wo Endurowandern und das Draußen-sein einfach irre Spaß machen! Hinterlasst bitte super viele Kommentare und Grüße, ich freue mich auf den Dialog und Kontakt mit euch, Dankeschön :-)



14 Responses to Der Polarkreis in Norwegen – 66,5° Nord überqueren

  1. brigitte luczak says:

    hallo sascha. ich bin 1997 mit einer reisegruppe vom ruhrgebiet mit dem bus zum nordkap gefahren. jede nacht ein anderes hotel. es war spannend und habe viel gesehen. bin pber dänemark, schweden, norwegen durch die finnmark bis zum norkap gefahren. wir mußten aber noch mit der fähre zu der halbinsel fahrn und haben in den privathäuser der samen übernachtet. der nordkap ist ein traum. zurück sind wir über finnland zum inarisee gefahren. haben eine huskyfarm besichtet und den nikolaus besucht am polarkreis in finnland. zurück über schweden, malmö mit der nachtfähre nach deutschland gefahren.
    gruß brigitte

    • Sascha Duus says:

      Wow Brigitte !
      Klingt nach einer super Tour :-)
      Man soll sich wundern, wie weit die Strecken doch sind, wenn man sie tätlich fahren soll. (Auf der Karte sieht das doch so „klein“ aus).

      Scheint, als hättest du einige der Highlights mitgenommen, die der Skandinavische Norden zu bieten hat.

      Weiterhin tolle Reisen wünscht
      Sascha

  2. Kevin says:

    Hi,
    vorab: super Berichte, macht richtig Lust auf Reisen!
    Ich hätte eine Frage: ich plane im Juli eine Reise nach Skandinavien (Ziel: nahe Joensuu, FIN) über Osteuropa hin und und über Schweden zurück (mit dem Auto). Bist du schon mal die Strecke über Polen und Baltikum gefahren oder kennst jemanden, der das getan hat? Konnte nicht allzu viele Infos finden bisher.
    Mich interessiert, ob eine Rundreise überhaupt Sinn macht oder ob ich lieber den „sichereren“ Weg 2x durch Skandinavien einschlagen sollte.

    Viele Grüße und weiterhin viel Spaß am Pol!

    • Sascha Duus says:

      Hi Kevin. Frag doch mal den Mirco, der ist gerade erst mit dem Motorrad rund gefahren.
      https://www.facebook.com/mirco.ewald

      Ansonsten „Ostsee rund Motorrad“ oder auch „Baltic Umrundung“ googeln.
      Ich war noch nicht auf dieser Tour unterwegs, aber das könnte noch geschehen :-)

      Gute Fahrt und viel Spaß
      Sascha

    • Mirco says:

      Hallo,
      das ist ja zunächst mal eine Frage, was der „Sinn“ überhaupt sein soll… jeder definiert sowas anders. Mein Sinn der Reise war, viel allein zu sein und frei zu campen, die Ostsee auf Nebenstraßen zu umrunden und Spaß zu haben.
      Außerdem stellt sich mir die Frage, was meinst du mit „sicherer“ Weg? Wenn du so denkst wie ein Bekannter von mir, man müsse beim Durchfahren des „Ostblocks“ eine Kalaschnikow mitnehmen…dann lass es lieber gleich, dann wirst du dort nicht glücklich.
      Also? Was willst du genau erreichen?
      Gruß
      Mirco

      • Kevin says:

        Hallo Mirco,

        danke für deine schnelle Antwort!
        Ich besuche einen Freund von mir in Finnland, möchte aber die Reise nutzen, um etwas mehr von Nordeuropa zu sehen. Bisher war ich nur im Süden (gut, DK kenne ich recht gut und in Norwegen war ich einmal).

        Ich habe keine Angst um mich, nein. Allerdings würde es mich finanziell ziemlich belasten, wenn mir mein Auto gestohlen würde (auch wenn es schon etwas älter ist und dort sicher nicht groß auffällt bis auf das Kennzeichen).
        Camping-Ausrüstung nehme ich selbstverständlich mit, in Schweden werde ich diese definitiv nutzen. Wie es mit zelten in Osteuropa bestellt ist, habe ich im Internet aber nicht herausfinden können. Bin auch kein Freund von Camping-Plätzen, auf der Tour wollte ich bis auf die Woche Pause bei meinem Freund etwas Abgeschiedenheit. Falls „wild“ zelten dort nicht gestattet ist(habe nichts gegenteiliges gelesen) oder zu „unsicher“ sein sollte, würde ich eher ein Hotel aufsuchen. War mir nicht ganz sicher, ob dein Kommentar des frei campens auch auf Osteuropa bezogen war…

        Den „Ostblock“ wollte ich gerne mal persönlich sehen und ein paar Städte auf der Route (Warschau, Vilnius, Riga, Tallinn –> Fähre nach Finnland) besichtigen.
        Da mein Polo recht klein ist, wären sicher auch einige Ausrüstungsgegenstände sichtbar. Klar, dass das Portemonnaie nicht auf dem Armaturenbrett liegt, aber ich traue mich wirklich überhaupt nicht einzuschätzen, wie groß das Risiko eines „Einbruchs“ im Vergleich zu hier ist – das auswärtige Amt empfiehlt bewachte Parkplätze und warnt im Zusammenhang von erhöhter Diebstahlgefahr.

        Erreichen will ich dann hoffentlich Finnland, mitsamt meinem Hab und Gut ;-)

        Vielen Dank schon mal für die nette Auskunft!

        • Mirco says:

          Im gesamten Baltikum ist freies „wildes“ Campen erlaubt, in Estland gibt es mit „RMK“ markierte Plätze, die von der Forstbehörde betrieben werden. Das hat mit einem Campingplatz, wie man es in Westeuropa kennt, nichts zu tun. Es ist einfach eine schöne Stelle mit überdachter Sitzgelegenheit, Feuerstelle, ja sogar Feuerholz liegt dort! Stell dein Zelt auf wo du willst und hab Spaß! Keine Anmeldung, keine Platzwärter oder sonstwas…
          Und mach dir nicht so viele Gedanken, das versaut einem doch die ganze schöne Zeit!
          Ich werde dir hier sicherlich nicht sagen, dass es dort absolut sicher ist, denn nur weil mir nichts passiert ist, heisst es nicht dass sie dir nicht das Auto klauen. Gesunder Menschenverstand ist immer von Vorteil, auch in der „Wildniss“ des „Ostblocks“.
          Aber wenn du Angst um einen alten Polo hast… nunja… dann brauchst du vielleicht einen bewachten Parkplatz.. :) ich wüsste nicht mal, wo man so einen finden sollte…

          Mirco

          • Kevin says:

            Manchmal denke ich wirklich zu viel nach, was alles passieren könnte.
            Ich denke, ich werde es wagen. 2 Fragen hätte ich noch: Gibt es bei den „RMK“-Plätzen irgendwo Trinkwasser? In Norwegen konnte ich das Wasser immer aus dem Bach verwenden, weil es eine super Qualität hatte, das wird da wohl anders sein(?).
            Und dann wollte ich ja die Fähre Tallinn-Helsinki nehmen. Sollte man da vorher buchen oder kommt man, wenn man morgens zum Hafen fährt, ziemlich sicher rüber über den Teich?

            Ich danke ganz herzlich für den Austausch deiner Erfahrungen, du hast mir sehr geholfen.

  3. Helmut Wagner says:

    Im Sommer 1996 habe ich eine Tour zum Nordkapp gemacht: Über Schweden, Finnland (Abstecher an den Grenzübergang nach Russland nahe Ivalo, Nordkapp, Lofoten mit zweitägiger Fahrradtour bis nach A (äußerste Spitze), Fauskes, Polarkreis-Centrum, Lillehammer Olympiazientrum, Oslo, Vogelfluglinie zurück. Bis auf zwei Wochenenden Übernachtung im Kombi, in 14 Tagen 15.000 KM gefahren. man macht das nur ein mal im Leben so – aber eben beim Scannen der Dias kamen wieder ganz intensive Erinnerungen hoch. Neben einer dreiwöchigen Russlandreise 2007 (eine Woche Moskau, Transsib bis Vladivostok) war die Skandinavien-Reise die beste meines Lebens.

    • Sascha says:

      Klingt nach Leidenschaft, Abenteuer und einer tollen Zeit, Helmut :-) Vielleicht kommen du und Norwegen in dieser oder einer ähnlichen Unternehmung irgendwann wieder einmal zusammen!
      Gruß aus Norwegen
      Sascha

  4. Astrid says:

    Hallo Sascha,
    mein Mann und ich haben im letzten Jahr zum ersten Mal den Polarkreis in Finnland überquert und es war auch für uns ein großes Erlebnis. Das Wetter war toll und unser Ziel war es noch am gleichen Abend mit unserem Lada Niva + Dachzelt am Nordkap zu sein. Auch das haben wir bei bestem Wetter erreicht. Für das nächste Jahr planen wir nochmals eine 4-wöchige Reise durch Norwegen, wahrscheinlich auch noch mit Abstechern zur russisch-finnischen Grenze, Inarisee, Tromso, Vesteralen, Lofoten …. Dann aber nicht mehr mit dem Niva (aber wieder mit Zelt), da es sonst doch sehr laut ist auf den langen Strecken. Habe übrigens Deinen tollen Blog während meiner Recherche für die kommende Reise entdeckt.
    Viel Spaß wünschen wir Dir bei Deinen weiteren Fahrten.
    Astrid & Manne

  5. André Warta says:

    Hallo Sascha,

    danke für die tollen Hinweise und Erläuterungen.
    Ich habe mit meinem Sohn Mirko (18) eine Skandinavien Rundreise gemacht.
    Von Nordbaden (Kreis Karlsruhe) aus über Dänemark, Schweden dann mit der Fähre von Stockholm nach Helsinki und über Rovianiemi bis ans Nordkapp. Dann über Norwegen, Schweden und Dänemark wieder zurück.
    Da wir nicht viel Urlaub hatten, haben wir die 9000Km in 14 Tagen geschafft.
    Es war Atemberaubend schön und wir sind beide infiziert und werden auf jeden Fall wieder kommen. Die Überquerung des Polarkreises in Finnland war etwas besonderes für uns.
    Die Überquerung in Norwegen hatte dagegen etwas von Abschied nehmen.
    Aber wir kommen wieder.
    Dir wünsche ich auf deinen Touren immer viel Glück und offene Augen für die oftmals auch kleinen Schönheiten und Besonderheiten dieser Gegend.
    Gruß André.

    • Sascha says:

      „… offene Augen für die oftmals auch kleinen Schönheiten und Besonderheiten dieser Gegend.“ >>> Das wünsche ich uns allen Andre :-) Vielen Dank für die Rückmeldung und die netten Worte.
      Gruß aus Norwegen
      Sascha

DANKE für eure Kommentare und Meinungen :-)

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    Euer Sascha

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