Camping Tipps

Published on Oktober 5th, 2009 | by Sascha

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Hobo Ofen – der einfache und geniale Kocher

Noch nichts vom Hobo Ofen gehört? Vielleicht unter dem Begiff „Faltbarer Trekking-Holzkocher“? Auch nicht, na dann schaut euch diesen Artikel mal weiter an und lernt ein geniales Outdoor Tool kennen, dass ich nicht mehr missen möchte. Klein und effizient, löst es das Thema Kochen und Brennstoff auf geniale und einfache Weise!

Mal was anderes – der Hobo Ofen

Natürlich kann man sich ein professionelles Kochersystem ins Gepäck packen und damit losziehen. Dann ist das ganze „große“ Zeug jedoch dabei und man muss auch noch den dazugehörigen Brennstoff mitschleppen.

Der Hobo Ofen geht das Thema Feuerstelle an, nämlich so, wie es schon vor 200 Jahren von den Trappern (Hobo) in Nordamerika gelöst wurde. Die althergebrachte Methode, einen Topf auf drei Steine zu stellen und dazwischen ein Feuer zu entfachen, ist ineffizient, denn nur weniger als 5% der Wärme erhitzt den Topf.

Der Hobokocher nutzt diese Wärmeenergie wesentlich effizienter und nutzbringender. Dank des Kamineffektes ziehen die kleinen Mobilöfen kräftig durch.

Die Anschaffung habe ich bis heute nicht bereut. Der Hobo Ofen ist unterwegs ein treuer Begleiter, der auch für Romantik Stimmung am Camping-Ground sorgen kann.

Und so schaut der Hobo in Action aus

Welchen Hobo Ofen besorgen?

Ich habe meinen Hobo in 2009 für 35 EUR bezogen. Der kleine und leichte Faltkocher passt gut ins Gepäck und kommt auch gleich mit passendem Täschchen daher. Wenn ihr im Netz nach Hobos sucht, tippt auch mal „Hobo Kocher“ ein, darunter lässt sich auch so einiges finden.

Vorteile des Hobo Ofens

Gegenüber einer „normalen“ Feuerstelle mit großem Feuerholz, gibt sich der Hobo mit den kleinen Dingen zufrieden, die rund um die Lagerstelle zu finden ist. Egal ob kleine Zweige, Tannenzapfen, Rinde oder gesägtes Dickholz, der Hubo ist ein Allesfresser und brennt es auf kleinem Raum weg.

Bei meinem Modell passen bis zu daumendicke Äste durch die Schlitze zwischen Topf und Hobo. Damit lässt sich der Brennstoff problemlos nachschmeißen. Wenn es etwas dicker und größer sein soll, kurz den Topf anheben und den Nachschub von oben nachfüllen.

Bauanleitung für einen Hobo Ofen

Richtige Puristen bauen sich solch einen Hobo Ofen natürlich selbst, siehe Anleitungen:

IKEA home made Hobo Ofen in Aktion

Dieser kreative Bastler hat sich ein schönes System zusammengestellt.

Fazit

Wenn nicht gerade eine Feuerschutzbestimmung den Einsatz unterbindet (Waldbrandgefahrt, etc.), ist der Hobo Ofen erste Wahl für das gemütliche Ourdooren. Schneller und sauberer geht es mit Spiritusbrenner, Gas oder Benzin. Das schönere Outdoor Erlebnis mit Echt-Feuer kommt jedoch nur mit dem Hobo Ofen auf.

Wer einen Spirituseinsatz besitzt, kann diesen in den meisten Hobo Öfen wiederverwenden. Der Honey Stove hat dafür extra verbaute Schlitze (Trangia). Der Hobo fungiert dann als Windschutz und Auflagefläche für Töpfe und Pfannen. Eine schlaue und erweiterte Einsatzmöglichkeit für Hobo Ofen Besitzer, was meint ihr?


About the Author

Hi, ich bin der Blogger auf unterwegens.de und berichte hier über Erlebtes und Gelebtes von meinen Touren. Besonders gerne bin ich mit meinen beiden Enduro Motorrädern (BMW F800GS & R100GS) in Skandinavien unterwegs. Als begeisterter Outdoorer lebe ich nun seit einigen Jahren hier oben in Norwegen, wo Endurowandern und das Draußen-sein einfach irre Spaß machen! Hinterlasst bitte super viele Kommentare und Grüße, ich freue mich auf den Dialog und Kontakt mit euch, Dankeschön :-)



6 Responses to Hobo Ofen – der einfache und geniale Kocher

  1. Nutzt ihr einen Hobo? Was sind eure Erfahrungen?

  2. Farid says:

    Hi,
    ich habe mir den vor einigen wochen gekauft aber noch nicht benutzt…suche noch eine geeignete halterung den an die motorradkoffer zu bekommen ohne lange zu schrauben :)
    grüsse aus zürich
    farid

    • Sascha Duus says:

      Hi Farid :-)
      Der Hobo ist doch kleiner als ein DIN A5 Blättchen und lediglich 2cm hoch. Brauchst den nur in eine luftdichte Plastiktüte zu packen, damit der Brandgeruch sich nicht im Koffer ausbreitet.
      LG Sascha

  3. Ander says:

    Da gibts mittlerweile ein besseres Modell von Bushcraft Essentials, das nur zur Info, also kein Gemeckere. Wenn ich mir demnächst endlich meine neue 12er GS gekauft haben werde geht es auf Schottland und Skandinavien Tour. Da ist die Buskbox ganz klar dabei.

  4. Klemens says:

    Ich koche gerne auf Hobokochern besonders wenns aufwendiger wird oder ich zu zweit raus gehe. Gestern habe ich meinen zweiten Prototyp bei Gewitter und Hagel mit nassem Holz getestet und war echt zufrieden. Denn nur ein Kocher, der immer und überall arbeitet ist ein verlässlicher Begleiter :)

  5. schwede says:

    den ersten kocher baute ich wohl vor 20jahren. damals noch aus einer 400g dose der mit teelichtern betrieben wurde(dose erbsensuppe kochte in10minuten) es war auch spiritus möglich. der war noch kleinnix für brennholz abermit den teelichtern-spiritus auch in geschlossenen räumen oder im zelt nutzbar.
    jetzt die neue idee auf die ich vor paar tagen durch so einen grill-anzünderkamin gekommen bin da hab ichheute den ersten prototyp gebaut und getestet.
    eine 800g dose und ein paar löcher. ergebnis mit holzkohle: brennt lange aber nicht zu heiß denke da helfen größere löcher.
    auch ist eine idee gekommen den ofen einfach zu verlängern und so mehr kamin bez auch einen größeren brennraum zu erzielen.
    den eigentlichen hobo-ofen fand ich vor 3 tagen zufällig bei ebay.(erstaunlich von 8,95-139euro für fast identische produkte……)
    den werde ich die nächste woche angehen und natürlich selber bauen. eben wie einige bilder die jetzt im www gefunden habe und wo ganz interessante ideen bei sind.
    schließlich muß man sich ja nicht alles kaufen, das bauen steht dem kochen damit ja nicht nach.
    vieleicht kann ich euch später mal paar bilder schicken so es interresiert.
    gruß

DANKE für eure Kommentare und Meinungen :-)

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    Euer Sascha

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